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Vorwort
Kommt man der Ortschaft näher, so fasziniert , wie Häuser und Gassen ineinander verschachtelt sind. Nichts ist eben, es geht treppauf und treppab, aber auch manchmal durch die Häuser hindurch. Gewölbe reihen sich an Stützmauern, von oben schaut ein Stück Himmel hinein. Die Fassaden recken ihre Hälse um ein Stück von der Aussicht ins Tal und zu der gegenüberliegenden Bocca Magnone zu erhaschen. Canale hat die Zeiten überdauert. Der Ort war schon beinahe nach totaler Entvölkerung dem Verfall geweiht. Doch dann regte es sich wieder in den feuchten Gemäuern. Leben erwachte hinter Fenster und Türen. Wohnen wie im Mittelalter ist hierorts zum Lebensstil geworden. Nicht ganz unschuldig an der erfreulichen Entwicklung war der Maler Giacomo Vittone, dem wir an gesonderter Stelle ein Kapitel widmen.
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